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29.01.2015

Einladung zum Filmabend

Die Germeringer GRÜNEN setzen ihre Filmabendreihe am Mittwoch, 25. Februar um 20 Uhr fort. In der BlackBox, dem ehemaligen Kino der Germeringer Stadthalle zeigen wir die Dokumentation "Wachstum - was nun?" von Marie-Monique Robin. Nach dem Film, der rund 90 Minuten dauert, ist Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist wie immer frei.

Mehr Wachstum! - ist nach gängiger Lehre die Lösung zur Bewältigung von Wirtschafts- und Finanzkrisen. Mehr Wachstum! - ist nach gängiger Meinung die Voraussetzung für eine gesunde Ökonomie und mehr Wohlstand. Die Regisseurin Robin stellt das so oft geforderte Wachstum jedoch infrage und macht damit ein großes Fass auf. Sie lässt wachstumskritische Wissenschaftler wie Dennis Meadows ("Grenzen des Wachstums") zu Wort kommen. Und sie zeigt eine Fülle interessanter Beispiele von Initiativen und Kooperationen, die mit neuen Wirtschaftsmodellen experimentieren und die Bedeutung von Reichtum neu definieren.

25.01.2015

Mehr ist nicht immer besser

Aktueller Plan für die Umgestaltung des "Kleinen Stachus"

Wie breit sollen die Randsteine sein, mit denen die Fußgängerbereiche am "Kleinen Stachus" eingefasst werden? Über die Frage hatte am letzten Donnerstag der Bauausschuss (UPA) erneut zu beschließen.

Zwei Varianten standen zur Auswahl: 25 oder 40 Zentimeter breit. Preisdifferenz: etwa 40.000 € brutto. Kein Pappenstiel.

Bei 40.000 € Mehrkosten stellt sich die Frage, ob die zusätzlichen 15 Zentimeter denn zumindest optisch ein Gewinn wären. Dazu UPA-Mitglied Dr. Hadi Roidl (DIE GRÜNEN): "Mehr ist nicht immer besser." Doch mit der Position blieben die GRÜNEN ziemlich allein. Die CSU-/SPD-Mehrheit votierte für die teurere Lösung.

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Dazu ein Kommentar aus den Reihen der Zuhörer*innen:

Man kann den "Kleinen Stachus" noch so sehr aufhübschen: Er ist und bleibt ein Verkehrsknotenpunkt, den täglich Tausende Fahrzeuge passieren. Aufenthaltsqualität: naja, eher gering, gemütlich ist dieser Platz jedenfalls nicht. Da verwundert es schon, dass eine CSU-Stadträtin die Mehrkosten für die breiten Kantensteine mit dem Argument verteidigt, es handle sich schließlich um "das Wohnzimmer unserer Stadt". Um die Auffassung zu teilen, muss man schon ein sehr inniges Verhältnis zum Autoverkehr haben.

18.12.2014

Schwarzer Dienstag im Stadtrat

Die Verwaltung hatte eine hervorragende Beschlussvorlage zum Tagesordnungspunkt 7 der letzten Stadtratssitzung erstellt. TOP 7 trug den sperrigen Titel "Freihandelsabkommen zwischen EU und USA: Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) und Trade in Services Agreement (TISA); Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN". Der Antrag der GRÜNEN lautete:

  1. Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA stellen einen massiven Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung dar. Der Stadtrat der Stadt Germering lehnt deshalb diese Abkommen in der derzeit bekannten Fassung ab.
  2. Der Stadtrat der Stadt Germering beauftragt die Verwaltung und den Oberbürgermeister - oder seinen Vertreter im Amt -, sich im Namen der Stadt beim Städte- und Gemeindetag, gegenüber Landes- und Bundesregierung und beim EU-Parlament in geeigneter Weise gegen die geplanten Abkommen zu positionieren.

Das ging der CSU-Fraktion entschieden zu weit. Sie beantragte, den Text unter Ziffer 1 vollständig zu streichen und den Schlussteil des Satzes unter Ziffer 2 zu ändern in "sich ... in geeigneter Weise für die Belange der Kommunen einzusetzen."

Die nachfolgende Debatte war aufgrund der Mehrheitsverhältnisse  im Stadtrat eigentlich entbehrlich. Sie endete wie erwartet damit, dass die CSU ihren Änderungsantrag durchsetzen konnte (21:16). Der Antrag der GRÜNEN kam gemäß der Geschäftsordnung nicht mehr zur Abstimmung.

08.12.2014

Ohne Anklang

Kreisel im Germeringer Norden

Irgendjemand muss sich im Rathaus beschwert haben. Denn der einleitende Satz in der Beschlussvorlage für die letzte Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses (UPA) lautete:

„Der Kreisverkehr im Germeringer Norden hat in seiner derzeitigen Gestaltung keinen Anklang gefunden."

Keinen Anklang gefunden. Wobei hier mit Kreisverkehr nicht die Verkehrsführung gemeint ist, sondern die Kreisinsel.

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04.12.2014

Stadtrat zieht die Spendierhosen an

Leserbrief von ex-Stadträtin Ingeborg Keil (Foto) zu dem Artikel "Positive Entwicklung" vom 3.12.2014 in der Süddeutschen Zeitung / Regionalteil FFB:

Kaum hat sich der finanzielle Engpass in Germering etwas gelockert, scheint der Stadtrat die Spendierhosen anzuziehen. Der Stadtrat sollte sich fragen, was man alles mit ca. 2 Millionen Euro Sinnvolles tun könnte. An erster Stelle sollte der Schuldenabbau stehen. Dann stehen seit langem einige kleinere Posten an, wo man Leute seit Jahren vertröstet hat, denn man musste auch Beträge ab 50 Euro einsparen. Statt dessen schmeißt man mit 100.000en um sich. Statt 25 cm breiten Steinen für den Kleinen Stachus nimmt man die teureren. Das sind nur 100.000 Euro. Für eine Kreiselplanung macht man vielleicht den gleichen Betrag auch locker. Großkotziger geht's wohl nicht mehr! Die Wähler und Wählerinnen sollten sich das gut merken.

29.11.2014

Bio für 9 Milliarden Menschen - geht das?

Mit der Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" von Marie-Monique Robin haben die Germeringer GRÜNEN am letzten Mittwoch ihre Filmabendreihe fortgesetzt. Sie lockte wieder zahlreiche Besucher in die BlackBox der Stadthalle. Robin stellt in dem Film die Frage nach den Ursachen des weltweiten Hungers und veranschaulicht anhand zahlreicher  Beispiele aus verschiedenen Ländern, dass eine umweltgerechte, ressourcenschonende, sprich: ökologische Landwirtschaft ausreichend Nahrung für alle Menschen bereitstellen könnte. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass den Bauern – nicht der Industrie – wieder eine Schlüsselrolle in der Lebensmittelkette zukommt. Ein beeindruckender Film, der viel Stoff bot für die anschließende Diskussion.

Wir setzen unsere Dokumentarfilmreihe am 25. Februar 2015 fort.

04.11.2014

Verkehrssicherheit in der Kriegerstraße erhöhen

Die Verkehrssituation in der Kriegerstraße hat ein nicht geringes Unfallpotential. Der Aspekt wiegt besonders schwer, weil die Kriegerstraße ein bevorzugter Schulweg ist für die Schülerinnen und Schüler, die das Carl-Spitzweg-Gymnasium, die Realschule oder die Kleinfeldschule besuchen. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Don Bosco kreuzen auf dem Weg zur Kirche oft die Kriegerstraße. Kinder und Senioren sind als Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet und erfordern eine besondere Sorgfalt der Verkehrsgestaltung. Um die Verkehrssicherheit in der Kriegerstraße zu erhöhen, hat Schulreferentin Barbara Hagmann den Antrag gestellt, die Höchstgeschwindigkeit in der Kriegerstraße auf 30 km/h zu begrenzen.

» weiterlesen [Antrag mit Begründung]

Fr, 30. Jan. - 19.30 Uhr

Kreisversammlung
mit Vortrag von
Dr. Sepp Dürr, MdL

Eichenau, Bürgerzentrum
Friesenhalle - Vereinszimmer
Hauptstraße 60

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Mo, 2. Feb. - 20 Uhr

Offener Treff der Germeringer GRÜNEN

im Restaurant "Hung's Sushi"
Bahnhofplatz 18

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Mi, 25. Feb. - 20 Uhr

"Wachstum - was nun?"
Filmabend

Stadthalle Germering

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