Ältere Pressemitteilungen

Fahrradfahren und Biotopschutz. Exkursion ins Fußbergmoos

Bevor die Wahlkampfsaison so richtig beginnt, begeben sich die Germeringer GRÜNEN noch einmal zwanglos auf einen Ausflug: Mit dem Fahrrad ins Fußbergmoos.

Das Fußbergmoos ist als Niedermoor ein Landschaftsschutzgebiet, das zu großen Teilen vom Landesbund für Vogelschutz e. V. (LBV) betreut wird. Die Kreisvorsitzende Rita Verma wird dort über den Arten- und Biotopschutz berichten und, sozusagen als Highlight, die Heckrinder präsentieren. Dabei handelt es sich um eine gezüchtete Hausrindrasse, die dem ausgestorbenen Auerochsen nahekommt. Im Fußbergmoos werden sie zur Landschaftspflege eingesetzt. Warum? Das wird Rita Verma vor Ort erklären.

Der Ausgangspunkt der Führung liegt etwa fünzehn Kilometer von Germering entfernt. Und weil der Weg dahin bei den sommerlichen Temperaturen ganz schön anstrengend werden kann, wird es eine Einkehrmöglichkeit geben. Auf dem Rückweg könnte man ab Gernlinden auch die S-Bahn nehmen. Aber es geht ja ohnehin nicht um Leistungssport, sondern um einen gemeinsamen Ausflug, ein bisschen Bewegung und neue Informationen über ein Naturschutzprojekt in unserer Nachbarschaft. 147 in Bayern bedrohte Arten sind im Fußbergmoos zu Hause. Ob wir auch eine finden? Wir werden sehen.

Treffpunkt ist am Sonntag, 26. August, um 13:00 vor der Stadthalle Germering, gegen 19 Uhr werden wir zurückkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eingeladen sind alle Interessierten. Aktuelle Informationen, z.B. falls die Tour wetterbedingt abgesagt werden müsste, finden sich unter gruene-germering.de; Informationen zum Fußbergmoos gibt es unter fuerstenfeldbruck.lbv.de/naturschutz/biotopschutz/niedermoor/.

Frauen machen Filme. Politik im Kino.

Das war das Motto einer Veranstaltung der Germeringer Grünen im Cineplex Kino. Der Landtagskandidat Sepp Dürr hatte an den für politische Abende eher ungewöhnlichen Ort eingeladen, um Beispiele aus dem Werk zweier filmschaffender Frauen zu zeigen.

Die Dozentin der Filmhochschule HFF München Sanne Kurz hatte die Kurzfilm-Komödie "Die Herberge" mitgebracht. Darin wird die Geschichte eines Rentner-Ehepaars erzählt, das in einem Wirtshaus sehr gastfreundlich empfangen wird, dann aber eine interkulturelle Überraschung erlebt.

Der Kurzfilm basiert auf einer wahren Begebenheit und wurde aufgrund der Aktualität der Geschichte in der Rekordzeit von weniger als einem Jahr geplant, gedreht und fertiggestellt. Dies wäre ohne Crowdfunding, Gagenverzicht und andere Unterstützung nicht möglich gewesen, berichtete die Filmemacherin.

Die schwierigen finanziellen Bedingungen, unter denen insbesondere Frauen am Film oft arbeiten müssen, war auch der beherrschende Aspekt der späteren Diskussion dieses Abends. Einen weiteren, zu diesem Thema passenden Beitrag bildete der Dokumentarfilm „Frauenbewegung in Germering“, der Germeringer Fotografin und Filmemacherin Vera Greif.

Darin kommen Frauen unterschiedlicher Generationen zu dem Schluss, dass der Feminismus nach wie vor eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft hat. Denn Benachteiligungen des weiblichen Teils unserer Bevölkerung sind immer noch allgegenwärtig. Dies gilt auch für die Filmindustrie, wo Gagen und Fördergelder ihren Weg meist zu männlichen Kollegen finden.

Fast zwangsläufig brachte an dieser Stelle der Landtagspolitiker Sepp Dürr eine Frauenquote für Öffentliche Filmförderungen ins Gespräch. Sanne Kurz, die ebenfalls für den bayrischen Landtag kandidiert, forderte darüberhinaus mehr Beteiligung von Minderheiten in der Filmbranche. Nur dann könne die Filmkunst ein Abbild der ganzen Gesellschaft zeigen, ohne Randgruppen auszublenden.

Einladung zum Filmgespräch: Frauen machen Filme

Die Germeringer Grünen laden ein zum Filmgespräch am 8. August, 19.30 Uhr, im Cineplex Kino Germering

Vera Greif, freie Fotografin und Filmautorin, und Sanne Kurz, Kamerafrau und Filmemacherin, im Gespräch mit Sepp Dürr, Kulturpolitischer Sprecher, Die Grünen im Bayerischen Landtag

Wir zeigen:
Sanne Kurz, „Die Herberge“
Vera Greif, „Frauenbewegung in Germering“

Einen Film zu machen ist eine enorme logistische und finanzielle Leistung. Die Münchner Kamerafrau und Filmemacherin Sanne Kurz sagt, vom Zeitpunkt, als sie den Artikel in der Zeitung las, bis zum fertigen Film „war es eine lange Geschichte: über 1200 Menschen halfen uns, sie zu erzählen“. Und die Germeringer Fotografin und Filmautorin Vera Greif wird oft bewundert für ihr technisches Knowhow. Aber sie meint: „Technik ist gut – Story ist besser“. Beide Filmemacherinnen wurden mehrfach für ihr Werk ausgezeichnet.

Im Gespräch mit ihnen blickt der grüne Landtagsabgeordnete Sepp Dürr hinter die Kulissen: „Frau Greif, Frau Kurz, wie haben Sie das gemacht?“

Zu Beginn laden wir zu einem Sekt-Empfang.

Mitgliederversammlung der Germeringer GRÜNEN mit Landtagskandidat Dr. Sepp Dürr

Der Ortsverband Germering von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN hat einen neuen Vorstand gewählt. Auf der letzten Mitgliederversammlung am 11.6. wurden Ralph Rückerl als Ortssprecher, Dr. Friedrich Lange als Ortskassier, sowie Angelika Kropp-Dürr und Dr. Gerhard Blahusch als Beisitzer erneut bestätigt. Als Beisitzer neu in den Vorstand aufgenommen sind Christian Huber (Theologe) und Christopher Halm (Promotionsstipendiat der Heinrich Böll Stiftung).

Damit ist der Ortsverband gut gerüstet für den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Der langjährige Landtagsabgeordnete Dr. Sepp Dürr aus Germering tritt dieses mal auf dem Listenplatz 42 an.

Auf der Versammlung erläuterte Sepp Dürr seine Einschätzung zur derzeitigen politischen Situation in Bayern und monierte, dass seit dem Amtsantritt von Markus Söder die inhaltliche politische Arbeit einer puren Profilierung des Ministerpräsidenten weichen musste. Der Start von Söder wirkt verpfuscht: das Psychisch-Kranken-Hilfegesetz wurde bereits zurückgezogen, der „Kreuzerlass“ verläuft im Sand, da seine Umsetzung gar nicht kontrolliert wird und gegen das neue Polizei-Aufgaben-Gesetz (PAG) wird massiv demonstriert, während zu erwarten ist, dass das PAG vom Verfassungsgericht wieder einkassiert wird.

Dem hätten die bayrischen GRÜNEN ein fundiertes und wertorientiertes Wahlprogramm entgegenzusetzen. Wenn unser Klima und gesunde Lebensmittelproduktion erhalten bleiben sollen, muss es Veränderungen geben. Und diese ökologischen Alternativen können glaubhaft nur von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN kommen, weshalb Dürr vehement für einen Regierungsanspruch wirbt. Denn die Möglichkeiten in der Opposition seien doch recht begrenzt. Das Volksbegehren „Betonflut eindämmen - damit Bayern Heimat bleibt“ ist dabei ein gutes Beispiel für den Versuch der Opposition, den Lippenbekenntnissen der konservativen Regierung gegen übermässige Flächenversiegelung endlich auch reale politische Massnahmen folgen zu lassen.

Mit Blick auf die Umfragen in Bayern erwartet Dürr eine sehr spannende Wahl. Dies gilt insbesondere bezüglich der Frage, wer Koalitionspartner der CSU und wer Oppositionsführer im Landtag werden könnte.

Hartz IV bekämpft nicht die Armut, sondern die Armen

Eine Lesung der besonderen Art konnten die Besucher einer Veranstaltung der Germeringer GRÜNEN am letzten Dienstag (8.5) im Nachtasyl erleben. Frau Bettina Kenter-Götte beeindruckte das Publikum auch mit eindringlichen Spielszenen, in denen sie die leidvollen Erfahrungen in deutschen Jobcentern nachvollziehbar darstellte.

Die Autorin des Buches „Heart´s Fear – Harz IV – Geschichten von Armut und Ausgrenzung“, 2018 erschienen im Verlag Neuer Weg, ist auch Schauspielerin und Synchronsprecherin mit persönlichen Erfahrungen mit Jobcentern. Ihr Bühnenstück "Hartz-Grusical", aus dem die Spielszenen stammen, wurde 2011 mit dem Stuttgarter Autorenpreis ausgezeichnet.

Zusammen mit Dr. Sepp Dürr, dem Germeringer Politiker und langjährigen Landtagsabgeordneten, erforschte sie die Abgründe, in die Menschen geraten, die auf finanzielle Unterstützung des Staates angewiesen sind. Das Fazit der Autorin: Harz IV bekämpft nicht die Armut, sondern die Armen. Beispielsweise wird Hilfsbedürftigen ein Reiseverbot aufgezwungen, obwohl Freizügigkeit ein im Grundgesetz verankertes Recht ist.

Besonders hart ging die Referentin mit dem Thema „Sanktionen“ ins Gericht, welche bis zum Totalentzug selbst der zum Überleben nötigen Mittel gehen können. Während es selbstverständlich sei, einem Schwerverbrecher im Gefängnis niemals die Nahrung vorzuenthalten, könne dies im Jobcenter durchaus passieren.

In der anschließenden Diskussion kritisierte Sepp Dürr, dass das System Harz IV keine bessere Förderung für Alleinerziehende schaffen konnte, entgegen der ursprünglichen Absicht. Heute seien über 40 Prozent der Alleinerziehenden auf staatliche Hilfe angewiesen. Die Zeit sei reif, ernsthaft über das Thema bedingungsloses Grundeinkommen zu sprechen, so Dürr. Dabei hofft der Landtagskandidat für die bayrischen Wahlen im Oktober, über den Bundesrat selbst Einfluss auf mögliche Änderungen der Harz IV Regelungen nehmen zu können.

Heart's Fear - Hartz IV - Geschichten von Armut und Ausgrenzung

Die Germeringer GRÜNEN widmen eine Veranstaltung mit der Schauspielerin und mehrfach prämierten Autorin Bettina Kenter-Götte und dem langjährigen Germeringer Landtagsabgeordneten Dr. Sepp Dürr der Schattenseite der bundesdeutschen Sozialpolitik. Am Dienstag, 8. Mai, um 20 Uhr im Nachtasyl der Germeringer Stadthalle wird Frau Kenter-Götte aus ihrem Buch „Heart‘s Fear - Hartz IV - Geschichten von Armut und Ausgrenzung“ lesen, erschienen 2018 im Verlag Neuer Weg.

Die Lesung wird ergänzt durch eindrucksvolle Spielszenen, die die erniedrigenden Erfahrungen mit Armut und dem System Hartz IV aufzeigen. Genug Stoff für die anschließende Diskussion.

Frau Bettina Kenter-Götte ist aufgewachsen in einer Theaterfamilie, Schauspieldebüt 1970, und von ihrem Verlag charakterisiert mit den Worten: „Als Singlemutter diskriminiert und von Behörden drangsaliert, als Schauspielerin honoriert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert.“ Mit ihrem Buch erhebt Sie ihre Stimme gegen Hartz IV und fordert dazu auf, das Thema Armut zu enttabuisieren.

Der Abend wird eingeleitet und moderiert von Dr. Sepp Dürr, dem kulturpolitischen Sprecher der grünen Fraktion im bayerischen Landtag.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Parité in den Parlamenten: Mobile Roadshow anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 8. November 2018 feiert das Frauenwahlrecht in Bayern seinen 100. Geburtstag. Seitdem sind Frauen in den Wahlkabinen gleichberechtigt. Echte Gleichstellung in den Parlamenten wurde jedoch nicht erreicht. Immer noch ist die institutionelle Politik eine Männerdomäne – nicht nur im Bayerischen Landtag, sondern in ganz Deutschland und besonders im Bundestag, wo der Frauenanteil nach der jüngsten Wahl sogar wieder zurückging.

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern in ihrem Entwurf für ein Paritégesetz verstärkte Anstrengungen, den Frauenanteil in den Parlamenten entsprechend ihrem Anteil in der Bevölkerung auf 50 Prozent zu heben. Im Jubiläumsjahr – dem „Frauenwahljahr 2018“ – haben sie eine mobile Roadshow konzipiert, die über Historie, Hintergründe und Ziele von Frauen in der Politik aufklärt und im März durch ganz Bayern tourt. Motto: „Die Hälfte der Macht den Frauen!“

Die Roadshow kommt am Mittwoch, 28. März 2018 von 9 Uhr bis 12 Uhr nach Germering auf den  Volksfestplatz. Mit dabei sind: Dr. Sepp Dürr, MdL, Gina Merkl, Sprecherin der Grünen Jugend FFB, sowie die  Stadträtinnen Sophie Schuhmacher, Agnes Dürr und Angelika Kropp-Dürr

Maroni-Ofen gegen Flächenfraß

Wie schon vergangene Woche kann man sich auch am kommenden Samstag, 9. Dezember, auf dem Germeringer Samstagsmarkt in die Unterschriftenliste des Volksbegehrens "Betonflut eindämmen - damit Bayern Heimat bleibt" eintragen.

Das Volksbegehren von GRÜNEN, ÖDP und AbL will erreichen, dass der Grünflächenverbrauch von derzeit täglich 13 Hektar auf durchschnittlich 5 Hektar begrenzt wird. Damit behalten die Kommunen die Planungsmöglichkeit für notwendige Bauprojekte, ohne dass die kulturellen und ökologischen Grundlagen Bayerns unwiederbringlich zerstört werden. Denn es ist immerhin eine Fläche der Grösse des Ammersee, die Jahr für Jahr unter Asphalt und Beton verschwindet.

Von 10 Uhr bis 12 Uhr wird der Germeringer Ortsverband der GRÜNEN einen Informationsstand am Samstagsmarkt vor der Stadtbibliothek aufgebaut haben. Besucher werden mit frisch gebrannten Maronen belohnt. Der dazu genutzte Maroni-Ofen ist eine Leihgabe der Germeringer Eugen-Papst-Schule, wo in Schülerprojekten sogenanntes Upcycling betrieben wird. Aus Metallschrott werden nützliche Gebrauchsgegenstände hergestellt, wie beispielsweise Feuerschalen und der besagte Maroni-Ofen.

Volksbegehren gegen Flächenfraß: Unterschriftensammlung mit heißen Maroni

Seit der Jahrtausendwende ist in Bayern eine Fläche unter Beton und Asphalt verschwunden, die so groß ist wie München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Fürth zusammen. Derzeit verschwinden jeden Tag umgerechnet 18 Fußballfelder.

Mit diesen anschaulichen Vergleichen weisen die GRÜNEN, ÖDP und ABL auf den übermäßigen Grünflächenverbrauch in Bayern hin. Das Bündnis hat das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ auf den Weg gebracht, mit dem der tägliche Flächenverbrauch von derzeit 13 Hektar auf 5 Hektar begrenzt werden soll.

In Germering bietet der Ortsverband der GRÜNEN an den beiden kommenden Samstagen, 2.12. und 9.12, die Möglichkeit, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. Die Listen werden jeweils von 10-12 Uhr am Samstagsmarkt (Ecke Landsbergerstr. - Untere Bahnhofsstr.) ausliegen.

Ein Maroni-Ofen wird dafür sorgen, dass es am Informationsstand trotz des winterlichen Wetters nicht zu kalt sein wird. Durch eine Unterstützung des Volksbegehrens kann man dazu beitragen, Artensterben und Hochwassergefahr zu begrenzen und dafür sorgen, dass Bayern nicht sein Gesicht verliert durch immer mehr Gewerbegebiete, Discountmärkte und Logistikzentren.

Terminankündigung zum Offenen grünen Treff

Am Montag, 4. Dezember 2017, findet der letzte Offene grüne Treff der Germeringer Grünen in 2017 statt.

Der Offene grüne Treff ist eine lockere Runde aus grünen Mitgliedern, Mit-Macher*innen und Interessenten. Er bietet allen eine einfache Möglichkeit, die Lokalpolitiker der GRÜNEN kennenzulernen, Anliegen los zu werden, eigene Ideen einzubringen oder sich einfach nur zu unterhalten.

Ab 20 Uhr ist im Restaurant Hung's Sushi (Bahnhofplatz 18) wieder ein Tisch reserviert.

Germeringer GRÜNE sammeln Unterschriften zum Volksbegehren gegen Flächenverbrauch

Ein Bündnis aus den bayerischen Grünen, ÖDP und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) startete kürzlich das Volksbegehren "Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen“.

In ganz Bayern verschwinden jeden Tag 13 Hektar Land unter Asphalt und Beton. Das entspricht jährlich einer Fläche so groß wie der Ammersee. Die ungebremste Versiegelung und Verdichtung des Bodens zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen, führt zur Verödung der Ortszentren, verstärkt die Hochwassergefahr, vernichtet Acker- und Grünland.

Deshalb braucht Bayern eine verbindliche Höchstgrenze für den ausufernden Flächenfraß. „Künftig dürfen nicht mehr als fünf Hektar Fläche täglich verbraucht werden", ist das Ziel des Volksbegehrens. Damit bleibt genug Raum für den Wohnungsbau und sorgt bei Ansiedlungen von neuen Unternehmen für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden.

Die Germeringer Grünen sammeln Unterschriften für das Volksbegehren am Samstag, 23.September, 9-12 Uhr, am Wochenmarkt, sowie während des Marktsonntags, 15.Oktober, 13-17 Uhr.

Plastik-Wahlkampf

Mit einer Plakat-Aktion machen derzeit die Germeringer GRÜNEN auf die zunehmende Verwendung von Einweg-Plastik-Plakaten im Wahlkampf aufmerksam. Fast alle Parteien verwenden für ihre Werbung Einweg-Hohlkammerplakate aus Polypropylen. Die sind "praktisch", schnell montiert und benötigen keine Plakatträger, die in Kellern und Garagen eingelagert werden müssen.

Der Umwelt zuliebe verzichten die Germeringer GRÜNEN auf diesen Komfort. Wir verwenden weiterhin nur Papierplakate aus nachwachsenden Rohstoffen mit einem hohem Anteil an Recyclingpapier. Wenn man bedenkt, dass derzeit allein in Germering schätzungsweise 500 Einwegplakate hängen, so sind das 100 Kilogramm Plastikmüll. Ein Wahnsinn, den man einfach vermeiden könnte. Darauf wollen wir mit unserer Plakataktion hinweisen.

Bereits 2016 hat Umweltreferentin Angelika Kropp-Dürr eine Erweiterung der Plakatierungsrichtlinie für Germering beantragt, um Plastik-Plakate aus dem Germeringer Stadtgebiet zu verbannen. In der Begründung hieß es u.a.: "Analog wie bei öffentlichen Veranstaltungen, bei denen ein hoher Mehrweganteil angestrebt wird, sollte auch bei der Werbung ein effizienter Umgang mit Rohstoffen angestrebt werden". Vergebens. Der Antrag scheiterte an den Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat.

Für eine giftfreie Landwirtschaft

Sepp Dürr, Germeringer Original, Bio-Bauer und Landtagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen kommt am Mittwoch, 2.8. ins Nachtasyl der Germeringer Stadthalle. Dort wird er ab 20 Uhr darüber sprechen, warum die Landwirtschaft in Bayern noch immer auf industrielle, konventionelle Produktion setzt - und auf den intensiven Einsatz von giftigen Chemikalien, der damit verbunden ist.

Obwohl der Absatz von ökologisch produzierter Ware einen enormen Zuwachs hat, hinkt der Öko-Anbau in Bayern weit hinterher. Sepp Dürr will, dass Bayern schön bleibt, mit seinem Landschafts- und Artenreichtum. Wenn unser Wasser sauber und unser Klima erträglich bleiben soll, müsse die Politik der Landwirtschaft den Weg aus der momentanen Sackgasse weisen. Sie müsse Schluss machen mit immer intensiverem Raubbau an der Natur, so Dürr. Dazu müssten die Weichen so gestellt werden, dass nur belohnt und gefördert wird, wer im Interesse der Allgemeinheit handelt, also beispielsweise Bioprodukte erzeugt oder konsumiert.

Radtour zum Pilsensee mit grandiosem Ausblick und kühlendem Bad

Auf einer landschaftlich wunderschönen Route führte die kürzlich durchgeführte Radtour der Germeringer GRÜNEN zum Pilsensee. Auf der letzten Etappe zwischen Wörthsee und Pilsensee wurden die Teilnehmer durch einen grandiosen Blick auf die Voralpen belohnt und konnten sich in dem kleinen, aber durchaus lohnenden Strandbad in Hechendorf abkühlen und erholen. Während des einzigen kurzen Regenschauers des Tages fand die Gruppe unter dem Dach des Strandkiosk Schutz, bei Kaffee und veganem Kuchen. Am Ende des gelungenen Tages zeigte der Kilometerstand mit 41 km fast die Strecke eines Marathons.

GRÜNE besuchen die Freiwillige Feuerwehr Germering

Es wird viel getan, damit Germerings Bürger ruhig schlafen können. Davon konnten sich die Vertreter der Germeringer GRÜNEN anlässlich eines Besuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr Germering überzeugen. Der Kommandant Michael Kleiber und sein Stellvertreter Thomas Mayrhofer führten die Gruppe durch eine bestens ausgestattete Wache.

Mit etwa 70 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern zeigte sich der Kommandant zufrieden mit dem Personalstand, betonte aber auch die große Bedeutung, Nachwuchs zu finden und auszubilden. So konnten bei dem kürzlich durchgeführten Tag der offenen Tür drei neue junge Interessenten angeworben werden. Angesichts der Vielzahl der Aufgaben - von Feuerbekämpfung und Unfallbergung bis zum Einfangen von Bienenschwärmen - stellt sich die Arbeit als überaus interessant dar. Aber auch als sehr anspruchsvoll. Deshalb machen Ausbildung und Training einen Großteil des Arbeitseinsatzes aus. Diese gewissenhafte Vorbereitung auf den Ernstfall und der gute Zusammenhalt der Mannschaft mag der Grund dafür sein, dass viele Feuerwehrleute bis ins Rentenalter dabei bleiben.

Den Dienst in Germering teilen sich zwei freiwillige Feuerwehren, die sich vorbildlich ergänzen. Ein kleines Beispiel der guten Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Unterpfaffenhofen konnte die Besuchergruppe im Schlauchturm sehen, in dem gerade die Schläuche der Unterpfaffenhofener trockneten. Auch wenn an diesem Tag alles ruhig blieb, wurde deutlich, welch unbezahlbaren Dienst die beiden freiwilligen Feuerwehren für Germering leisten.  

Öko-faire Kleidung ist möglich. Es gibt sie. Aber ...

Was steckt eigentlich in einem T-Shirt? Dieser Frage ging Verena Schmitt vom Umweltinstitut München nach. Während einer Veranstaltung der Germeringer GRÜNEN referierte sie über die teils katastrophalen Auswirkungen der internationalen Textilproduktion.

Ein gewöhnliches T-Shirt besteht aus etwa 300 g Baumwolle. Hinter dieser Baumwolle verbirgt sich eine ganze Menge Umweltzerstörung und Ausbeutung. Nach Daten, die das Umweltinstitut zusammengetragen hat, werden für Anbau und Bearbeitung von 300 g Baumwolle 4000 Liter Wasser, 150 g Pestizide und 700 g Chemikalien und Farbstoffe benötigt. Die Auswirkungen dieser abstrakten Zahlen lassen sich eindrucksvoll am Aralsee erahnen, der einst so groß wie Bayern war und heute fast ausgetrocknet ist.

In unserer Kleidung steckt aber leider auch jede Menge Kinderarbeit. Während die Lohnkosten für die Produktion eines 10 Euro T-Shirt gerade mal 10 Cent ausmachen, muss eine Arbeiterin in Bangladesch mit 30 bis 60 Euro Monatslohn auskommen - zum Leben alles andere als ausreichend - und das oft bei 15 Stunden Arbeit an sechs Tagen der Woche. Hinzu kommt, dass etwa 90 % der angebauten Baumwollpflanzen gentechnisch verändert sind.

Die Veranstaltung im Nachtasyl der Stadthalle zeigte aber auch viele Weg auf, die aus dieser Misere herausführen könnten. Dabei kommt uns Konsumenten eine wichtige Rolle zu, etwa durch die Entscheidung für den Kauf von Kleidung mit Öko- und Fairtrade-Siegel, z.B. dem Global Organic Textile Standard.

Neben der Nutzung von Second-Hand Läden und Kleidertauschbörsen liegt ein Ratschlag natürlich darin, Kleidung länger zu tragen. Jeder Deutsche kauft durchschnittlich fünf neue Kleidungstücke – im Monat. Soviel muss nicht im Schrank verstauben.

Unserer Gesellschaft ist nicht mehr egal, welche Auswirkungen unser Konsumverhalten hat. Das zeigt sich auch an der Bewerbung der Stadt Germering als Fairtrade Stadt. Für verantwortungsvolle Entsorgung nicht mehr benötigter Kleidungsstücke bietet sich in Germering die Möglichkeit, Altkleider in die Container der Organisation „Aktion Hoffnung“ zu werfen, die mit dem Erlös beispielsweise Bildungsprojekte in Afrika, Südamerika und Osteuropa finanziert. Gut Erhaltenes gibt man am besten beim Laden Schicki-Micki des Vereins „Aufrechter Gang“ ab.

Für unsere Kleidung zahlen andere

Vielen macht es Spaß, Kleidung zu kaufen. Doch egal ob billiges T-Shirt vom Discounter oder teure Marken-Hose – der Großteil unserer Kleidung wird zu Hungerlöhnen produziert. In Asien geschieht dies meist unter katastrophalen Arbeitsbedingungen. Die Lebensgrundlagen der dortigen Bevölkerung werden durch fatale Umweltschäden zerstört. Tote Flüsse und vergiftete Brunnen in der Umgebung von Färbereien sind lediglich als ein Beispiel zu nennen. Es ist ein hoher Preis, den andere für unseren Wunsch nach immer mehr und möglichst billiger Kleidung zahlen müssen.

Dies ist das Thema der Veranstaltung „Schmutzige Wäsche – die wahren Kosten unserer Kleidung“, zu der die Germeringer GRÜNEN am Montag, 17. Oktober um 20 Uhr in die Stadthalle, Raum Nachtasyl einladen. Die Referentin des Abends ist Verena Schmitt, vom renommierten UMWELTINSTITUT MÜNCHEN. Sie wird in ihrem Vortrag aber nicht nur die finsteren Seiten der Bekleidungsindustrie beleuchten. Verena Schmitt wird auch aufzeigen, welche Möglichkeiten wir – die Konsument*innen – haben, um beim Kauf und im Umgang mit Kleidung der gnadenlosen Ausbeutung von Mensch und Natur entgegen zu wirken. Damit unser Spaß an Kleidung nicht auf Kosten anderer geht.

Nach dem Vortrag ist Gelegenheit zum Fragen und Diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Politischer Abend mit Beate Walter-Rosenheimer MdB und Kerstin Täubner-Benicke

Es war ein vielseitiger Abend mit der Germeringer Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer und der Starnberger Kreissprecherin Kerstin Täubner-Benicke. Die Germeringer Grünen hatten zum politischen Gespräch ins Nachtasyl der Stadthalle eingeladen. Die dort besprochenen Themen umfassten Freihandel, Flüchtlingspolitik und Sozialpolitik.

Die beiden Politikerinnen äußerten sich erfreut über den bisherigen Erfolg des bayrischen Volksbegehrens gegen CETA. Das zwischen Kanada und der EU ausgehandelte, umstrittene Freihandelsabkommen muss noch in den Parlamenten behandelt werden. Kritisiert wird, dass das umfangreiche Vertragswerk stark in den demokratischen Gesetzgebungsprozess eingreift und Verbesserungen beispielsweise in den sozialen und Umweltstandards erschwert.

Angesprochen auf die Flüchtlingspolitik berichtete Walter Rosenheimer über einen Besuch im Elendslager Idomeni, dem schrecklichsten Ort, den die Parlamentarierin bisher gesehen hat. Während die Bemühungen der Stadt Germering und der Helferkreise um die Geflüchteten gelobt wurden, lenkte die Diskussion schnell auf ein weiteres Problem: Die Integration der Flüchtlinge trifft bald auf einen Wohnungsmarkt, den die Politik seit Jahrzehnten vernachlässigt. Obwohl die Region um München kontinuierlich wächst, geht der Bestand an Sozialwohnungen zurück. Darüber hinaus kritisierten die Besucher des Abends die Benachteiligung des wirtschaftlich schwächeren Teils unserer Gesellschaft. So zeigte man wenig Verständnis für die Entlastung Vermögender, beispielsweise bei der Erbschaftssteuer, während Harz IV-Empfänger um jeden Euro kämpfen müssen.

Volksbegehren gegen CETA: Jetzt geht's los!

Am Samstag, 16. Juli, 9 - 12 Uhr, sammeln die Germeringer GRÜNEN am Marktplatz vor der Stadtbibliothek Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen CETA.

Mit einer landesweiten Aktion startet an diesem Tag das Volksbegehren gegen CETA, das der Trägerkreis aus Bund Naturschutz in Bayern, Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), Mehr Demokratie e.V., Umweltinstitut München e.V. und Campact initiiert hat. Sein Ziel ist es, die Bayerische Staatsregierung anzuweisen, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen. Unterstützt wird das Volksbegehren von zahlreichen Organisationen, selbstverständlich auch von den bayerischen GRÜNEN. Dazu die grüne Landesvorsitzende Sigi Hagl: „Der CETA-Widerstand bei den Menschen in Bayern, unseren mittelständischen Unternehmen und unseren Landwirten ist immens. Wir müssen jede Chance nutzen, dieser Mehrheit eine Stimme zu geben. Das Volksbegehren wird ein starkes Zeichen aus der Bevölkerung an die Staatsregierung und die EU senden.“

25.000 Unterschriften wahlberechtigter bayerischer Bürger und Bürgerinnen sind notwendig, um den Zulassungsantrag für das Volksbegehren beim Innenministerium abzugeben.

Politischer Abend mit Beate Walter-Rosenheimer MdB

Eine Gelegenheit, politische Hintergründe persönlich und direkt aus Berlin zu erhalten, wird es am Montag, 18. Juli, im Nachtasyl der Germeringer Stadthalle geben. Die Germeringerin Beate Walter-Rosenheimer, die seit Januar 2012 Mitglied des Bundestages ist, wird dort ab 20 Uhr über ihre politische Arbeit in Berlin erzählen. Sie ist Mitglied in der Kinderkommission (Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder) und im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Außerdem gehört sie dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung an.

Aus Starnberg wird auch Kerstin Täubner Benicke dabei sein, die für den neuen Wahlbezirk Starnberg/Landsberg/Germering zur kommenden Bundestagswahl 2017 antreten will und an diesem Abend Rede und Antwort steht.

Die kostenlose Veranstaltung unter dem Titel "Direkt aus Berlin. Information. Diskussion." wird viel Raum bieten für das Gespräch zwischen Bürgern und Politiker. Fragen und Anregungen sind sehr willkommen.

Besuch aus dem Landtag in Alling

Am Montag, 4. Juli haben politisch interessierte Allinger die Möglichkeit, mit den Grünen zu diskutieren. Dazu hat sich auch der Landtagsabgeordnete Sepp Dürr angesagt, der seine familiären Wurzeln in Alling hat. Ab 20 Uhr findet das offene Treffen des Grünen Ortsverbandes Germering/Alling im Restaurant Vielharmonie, Hoflacher Straße 34, statt und bietet eine gute Gelegenheit, in einer ungezwungenen Runde über kommunale und überkommunale Themen zu sprechen.

Grüne Ortsversammlung mit vollem Programm

Die Germeringer GRÜNEN werden sich auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 25. April mit dem Thema Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN) befassen. Die Stadt München nutzt den Münchner Weg der SoBoN als Steuerungsinstrument, um den sozialen Wohnungsbau zugunsten der Wohnungssuchenden mit unterem und mittlerem Einkommen voranzutreiben. Seit 1994 wendet die Landeshauptstadt die SoBoN für alle Bebaungspläne der Stadt an. Wie's funktioniert und welche Erfahrungen gesammelt wurden, darüber wird die grüne Münchner Stadträtin Anna Hanusch in Germering berichten. Die anschließende Diskussion soll der Meinungsbildung dienen, ob der Münchner Weg einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung einer bedarfsgerechten Stadt-/Wohnungsbauplanung in Germering liefern könnte. 

Ein weiterer „auswärtiger“ Gast wird Kerstin Täubner-Benicke sein, Sprecherin des grünen Kreisverbands Starnberg. Auch ihr Besuch hat einen politischen Hintergrund. Bekanntlich werden die Wahlkreise zur Bundestagswahl 2017 neu strukturiert. Infolge dessen wird Germering vom Brucker Wahlkreis abgespalten und mit den Landkreisen Starnberg und Landsberg einen neuen gemeinsamen Wahlkreis bilden. „Wir freuen uns darauf, unsere künftigen Wahlkampf-Partner näher kennen zu lernen und werden Kontakt und Zusammenarbeit mit ihnen in den nächsten Wochen intensivieren“, kündigt Ortssprecher Ralph Rückerl an. 

Zum Auftakt der Versammlung werden die Germeringer GRÜNEN turnusmäßig einen neuen Vorstand wählen. Da mehrere Vorstandsmitglieder angekündigt haben, nicht erneut zu kandidieren, wird es auf jeden Fall einige personelle Veränderungen geben. 

Die Versammlung beginnt um 20 Uhr im Restaurant „Schmelzers“ am Freibad. Sie ist wie immer öffentlich, es sind also auch Nicht-Mitglieder willkommen.

MdB Dieter Janecek zu Gast in Germering

Die heutige Art zu wirtschaften ist nicht zukunftsfähig - weder ökologisch noch sozial. Dies war der Ausgangspunkt des Diskurses, den Dieter Janecek, wirtschaftpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Bundestagsfraktion, zum Auftakt des Themenabends „Nachhaltige Wirtschaft. Ist das möglich?“ führte. Eingeladen zu der gut besuchten Veranstaltung im Nachtasyl der Stadthalle hatten die Germeringer GRÜNEN.

In seinem Referat machte Dieter Janecek deutlich, dass eine zukunftsfähige Wirtschaft nicht nur Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen muss. Sie muss auch Lösungen finden für die sozialen Probleme. Unser bisheriges Wirtschaften hat zwar viel Wohlstand geschaffen, aber der Wohlstand ist ungleich verteilt. Die Gleichzeitigkeit von drastischer Armut und gigantischem Reichtum bedroht den (sozialen) Frieden und ist weltweit eine der Ursachen für Konflikte und Kriege. Janecek zeigte sich jedoch optimistisch, dass eine Transformation unseres heutigen Wirtschaftens, die Überwindung der Wachstumsideologie hin zu einer menschen- und umweltgerechten Wirtschaft, die auf fairem Wettbewerb basiert und echten Wohlstand schafft, möglich ist.

Seine These: „Dank technischer und sozialer Innovationen haben wir die besten Ausgangsbedingungen umzusteuern. Und viele ermutigende Beispiele zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann." Drei positive Ereignisse im letzten Jahr zeigen zudem, so Janecek, dass zumindest die Bedeutung des Klimawandels nicht mehr geleugnet wird und der Wille vorhanden ist, gegen zu steuern: Das G7-Abschlussdokument, der Pariser Klimagipfel und die Ökologieenzyklika von Papst Franziskus.

Sein Diskurs erntete viel Beifall und bot reichlich Stoff für die anschließende Diskussion.

Nachhaltige Wirtschaft. Ist das möglich?

So lautet das Thema des Info-Abends, zu dem die Germeringer GRÜNEN am 7. April 2016, 20 Uhr, ins Nachtasyl der Stadthalle Germering einladen. Die beiden grünen Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer, Mitglied im parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Dieter Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, werden über grüne, nachhaltige Wirtschaftspolitik sprechen.

Die heutige Art zu wirtschaften ist nicht ökologisch. Oder wie es die Schauspielerin Jane Fonda formulierte: „Wir gehen mit der Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“ 

Die heutige Art zu wirtschaften ist obendrein nicht sozial. Internationaler Handel und globale Finanzmärkte sind nach den Worten des Nobelpreisträgers Joseph E. Stiglitz zwar sehr gut im Hervorbringen von Reichtum, aber nicht, wenn es um soziale Erfordernisse wie Friedenssicherung, Armutsbekämpfung, Umweltschutz, Arbeitsbedingungen oder Menschenrechte geht.

Die Frage ist: Was müsste geändert werden und sind die notwendigen Änderungen möglich? Dieter Janecek ist zuversichtlich. Seine These: „Dank technischer und sozialer Innovationen haben wir die besten Ausgangsbedingungen umzusteuern. Und viele ermutigende Beispiele zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann.“

Dabei sind die Bereiche für den Nachhaltigkeitsgedanken vielfältig. Mobilität, Bildung, Hochwasserschutz, Energieversorgung und Wirtschaft sind alles Themen, die die Zukunftsfähigkeit Bayerns bestimmen, erläutert Beate Walter-Rosenheimer.

Nach den Vorträgen ist Gelegenheit zum Diskutieren.

Einhausung der A96 zum Solarpark machen

Wie kürzlich in der Presse berichtet wurde, haben die Windkrafträder im Landkreis Fürstenfeldbruck ihre Arbeit mit großem Erfolg aufgenommen und bereits mehr Energie produziert als ursprünglich geplant war. Die Germeringer GRÜNEN gratulieren den Stadtwerken FFB zu diesem positiven Ergebnis. Gerade jetzt, zum Jahrestag der Kernkraftkatastrophe in Tschernobyl und anlässlich der neuesten Daten zur Klimaerwärmung ist nur allzu deutlich, wie wichtig solche Erfolge der Energiewende sind. Umso mehr hoffen wir, dass sich in Germering ähnliche Projekte realisieren lassen.

Bereits 2010 hat die grüne Stadtratsfraktion in einem Antrag gefordert, dass die Stadt die geplante Lärmschutzbebauung an der Autobahn A96 als Photovoltaikfläche nutzen soll. In der Begründung zum Antrag schrieb die damalige Fraktionssprecherin Michaela Radykewicz: „Ein solch großflächiges, neu zu erstellendes und damit stabiles Bauwerk, wie es die Lärmschutzwände entlang der A96 sein werden, nach Süden ausgerichtet, bietet sich geradezu an, es als Träger für Solarpaneele zu nutzen. Dadurch kann Germering seinen Teil zur Energiewende im Landkreis beitragen.“

Die Bauarbeiten an der Lindauer Autobahn beginnen noch in diesem Jahr. Damit sollte der Weg bald frei sein für ein sichtbares Germeringer Energiewendeprojekt in Form eines Solarparks an der A96.

Autorenlesung: "Sepp Daxenberger - eine grüne Biografie"

Zum 5. Todestag des grünen Landes- und Fraktionsvorsitzenden Sepp Daxenberger hat Prof. Franz Kohout das Buch „Sepp Daxenberger – eine grüne Biografie“ vorgelegt. Das Werk würdigt nicht nur die charismatische Persönlichkeit Daxenbergers, sondern reflektiert auch kritisch die Entstehungsgeschichte der Bayerischen Grünen in den 70er und 80er Jahren.

Franz Kohout ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr in Neubiburg. Auf Einladung der Germeringer Grünen liest der Autor am Mittwoch, 24. Februar 2016 um 20 Uhr im Nachtasyl der Germeringer Stadthalle. Er freut sich auf eine anschließende Diskussion. Der Eintritt ist frei. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit, das Buch zu erwerben.

Hotel an der Stadthalle: Der Masterplan nennt Alternativen

Leserbrief von Ralph Rückerl, Sprecher der Germeringer GRÜNEN zum Zeitungsartikel "Hotel an Stadthalle ist Teil des Masterplans" in Merkur/FFB vom 1.2.2016:

Die Mehrheit, von der Herr Oberbürgermeister Haas spricht, ist die Mehrheit im Stadtrat. Es ist nicht die Mehrheit der Germeringer Bevölkerung. Wer mit den Bürgern spricht, erkennt schnell, dass eine massive Bebauung vor der Bibliothek nicht gewünscht wird.

Die Vorschläge der Architekten ähneln erschreckend den Plänen, die 2008 mit überwältigender Mehrheit im Bürgerentscheid abgelehnt wurden. 74 Prozent stimmten damals für die Aussage "Sind Sie für den Erhalt des Platzes Ecke Landsberger Straße / Untere Bahnhofstraße als Freifläche und damit gegen die Errichtung eines Hotels auf diesem Platz?". Die Stadtpolitik muss erst noch erklären, warum das heute anders sein sollte. 

Der Hinweis auf den Masterplan des Stadtentwicklungsprozesses kann nur ein Alibi darstellen. Dort ist zu lesen: "Mögliche Nutzungen sind Einzelhandel, Gastronomie, Funktionen des Rathauses (Bürgerbüro, Stadtinfo), Kultur, VHS, Kino, Hotel." Ein Hotel war also nur eine von zahlreichen Alternativen. 

Mag sein, dass Germering ein Hotel der gehobenen Kategorie brauchen kann. Noch ist die Stadt den Nachweis allerdings schuldig. Es gibt bislang kein entsprechendes Gutachten. Der Investor, der das Gebiet um das alte Hotel Huber umplanen soll, hat ein vergleichbares Bedarfsgutachten für die Lage am Bahnhof in Auftrag geben lassen. Dass er nun kein Hotel am Bahnhof mehr errichten will, kann nur an fehlender Rentabilität liegen. Warum aber sollte ein Hotel nur 200 Meter entfernt besser funktionieren? Warum sollte die Stadt also ihr kostbarstes Grundstück an einen Investor verscherbeln, für ein wirtschaftlich fragwürdiges Hotel? 

Der Stadtrat sollte besser das Nutzungspotential und die Aufenthaltsqualität des Stadtplatzes verbessern, anstatt sich an einem Thema abzuarbeiten, welches die Bürger längst für erledigt hielten. Für die optische Fassung des Platzes ist ein kleiner Baukörper mit Gastronomie und Ausstellungsflächen durchaus ausreichend. Ein solches Projekt könnte die Stadt selbst finanzieren, ohne Verkauf des wichtigsten städtischen Grundstücks.

Ralph Rückerl
Sprecher des Ortsverbands Germering von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Auf Schatzsuche in Germering

Wie kamen vor über 4000 Jahren die beide einzigen Silber-Reifen Bayerns nach Germering, obwohl es damals bei uns noch gar kein Silber gab? Und woher stammten sie? Diese und viele weitere Fragen lassen sich jeden Sonntag von 10 bis16 Uhr im Germeringer Stadtmuseum beantworten.

Die kleine, aber unbedingt lohnenswerte Dauerausstellung im Museum "ZEIT+RAUM" in der Domonter Straße 2 zeigt archäologische Fundstücke aus jeder geschichtlichen Epoche seit dem Ende der letzten Eiszeit. Damit bietet die Stadt einen praktisch lückenlosen Überblick über alle wesentlichen Siedlungsphasen. Vergleichbares sucht in Bayern seinesgleichen. Andernorts sind meist nur Funde aus sehr begrenzten geschichtlichen Zeitabschnitten zu finden. Alle im Stadtmuseum ausgestellten Artefakte fanden sich im Germeringer Boden.

Der Stadtarchivar, Herr Guckenbiehl, bringt einen Großteil seiner Arbeitszeit dafür auf, diese Schätze aus den Baustellen unserer Stadt zu bergen. Er macht dadurch die versteckte Historie Germerings wieder sichtbar. Dass sich ein Besuch im Museum "ZEIT+RAUM" lohnt kann der Ortsverband der Germeringer GRÜNEN bestätigen, der anläßlich einer Führung viele Details zur Geschichte unserer Heimat erfahren durfte.

GRÜNE zu Besuch beim TSV UG

Auf Einladung des neuen Vorsitzenden des TSV Unterpfaffenhofen-Germering, Herrn Elste, machte sich der Ortsverband der Germeringer GRÜNEN persönlich ein Bild von der vorbildlichen Arbeit des Sportvereins. Nach einer intensiven Aussprache zeigten sich die Kommunalpolitiker beeindruckt von dem umfangreichen Sportangebot des TSV, mit dem vor allem der Breitensport gefördert wird. Besonderer Schwerpunkt ist dabei der Jugendsport. Die Bedeutung des Vereins für die Stadt zeigt sich auch darin, dass immerhin etwa 10 Prozent der Germeringer Einwohner eine Mitgliedschaft haben.

Die bisher positive finanzielle Situation, von der der Vorstand berichtete, wird derzeit getrübt durch umfangreiche und teure Umbaumaßnahmen, die durch neue Brandschutzvorgaben notwendig sind. Ein Problem, das auch die Stadt kennt, beispielsweise von der langwierigen Sanierung der Stadthalle vor einigen Jahren. Besonderes Lob gebührt den ehrenamtlichen Übungsleitern und dem Vorstand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Verein gänzlich ohne festangestellte Mitarbeiter zu führen. Eine Besichtigung des vereinseigenen Gebäudes rundete den Besuch ab.

Die Rückkehr des Hotels?

Negativ überrascht zeigten sich viele Besucher des Germeringer Marktsonntags, als sie am Stand der GRÜNEN über die neuesten Hotelpläne der Stadt Germering informiert wurden. Im Juli diesen Jahres wurde im Stadtrat gegen die Stimmen der grünen Fraktion der Auslobungstext zu einem städteplanerischen Ideenwettbewerb für eine Bebauung des Samstagsmarktes mit einem Tagungshotel beschlossen. So steht im Text: "Angedacht sind mindestens 100-120 Zimmer, sowie in Ergänzung der vorhandenen Räume in der Stadthalle ca. 1‐2 Seminarräume". Des Weiteren fordert die Stadt "Nutzungen wie ein öffentlich zugängliches Restaurant und Café mit Freischankfläche, sowie optional auch Einzelhandelsnutzungen in der Erdgeschosszone".

Damit ähnelt dieser Plan einem Projekt, welches 2008 in einem Bürgerentscheid bereits eindeutig abgelehnt worden war. Über 74 Prozent der Wähler stimmten damals für das Bürgerbegehren mit dem Text "Sind Sie für den Erhalt des Platzes Ecke Landsberger Straße / Untere Bahnhofstraße als Freifläche und damit gegen die Errichtung eines Hotels auf diesem Platz?".

Die Äußerungen der Besucher am Marktsonntag gaben eindeutig das gleiche Stimmungsbild ab wie damals. Während manche durchaus Verständnis für die Notwendigkeit eines modernen Hotels in Germering zeigten, gab es keinerlei Unterstützung für einen derart großen Baukörper vor der Stadthalle. Man befürchtet, dass dessen notwendige Größenordnung die Entwicklung eines lebendigen und vielseitig nutzbaren Stadtplatzes unmöglich machen würde. Und auch die schon oft beschworene Attraktivitätssteigerung der Stadthalle als Tagungsort durch ein angrenzendes Hotel konnte nicht überzeugen. Denn ein verstärkter Tagungsbetrieb würde die Funktion der Stadthalle als Kultur- und Bürgerzentrum beeinträchtigen, zum Nachteil der Germeringer Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Schulen.

Tango-Nuevo-Konzert begeistert das Publikum

Die Ankündigung des Konzerts „Luis Borda - Gitarre Solo", das die Germeringer GRÜNEN zum Abschluss der 1. Interkulturellen Woche in Germering veranstalteten, hatte magnetische Wirkung. Etwa 90 Besucher zog es am Freitagabend ins Nachtasyl der Stadthalle. Der Saal war rappelvoll. Kein Wunder, denn Luis Borda ist längst kein Geheimtipp mehr. Der aus Argentinien stammende Komponist und virtuose Gitarrist gilt als bedeutendster Vertreter und Erneuerer des Tango Nuevo. Seine Musik ist geprägt vom Tango, aber auch von der Harmonik und Rhythmik des Jazz und der Sinnlichkeit des Flamenco.

Dass hier ein Welt-Musiker auf der Bühne stand, hörten und spürten die Zuhörer von der ersten Minute an und feierten die Performance dieses eindrucksvollen Künstlers mit heftigem Zwischen-Applaus und begeisterten Zurufen.

Luis Borda toppte seinen faszinierenden Auftritt gegen Ende der Veranstaltung noch mit einer Überraschung: Er hatte einen Gast mitgebracht, den ebenfalls aus Argentinien stammenden, in Germering lebenden Geiger Juan Roqué Alsina. Gitarre und Violine – ein selten zu hörendes Duo, das dem Publikum ein einzigartiges, unvergessliches Musikerlebnis bescherte.

Erst nach mehreren Encores, die mit anhaltendem Beifall und Bravo-Rufen „eingefordert" wurden, verließen die Konzertbesucher das Nachtasyl – in der Gewissheit, den Höhepunkt der interkulturellen Festwoche erlebt zu haben.

Tango Nuevo zum Abschluss der Interkulturellen Woche in Germering

Der argentinische Künstler LUIS BORDA ist einer der weltweit bekanntesten Tango-Komponisten und -Interpreten. Der Ortsverband der GRÜNEN konnte ihn nun für ein Konzert in Germering engagieren. Am Freitag, 9. Oktober 2015 wird LUIS BORDA im Nachtasyl der Stadthalle Germering ab 21 Uhr und bei freiem Eintritt den letzten Programmpunkt der 1. Interkulturellen Woche in Germering bestreiten. Seine Musik hat dem modernen Tango ganz neue Impulse gegeben und ihn als konzertanten Musikstil weiterentwickelt. LUIS BORDA produzierte zahlreiche CDs. Er komponierte außerdem Film- und Theatermusik sowie das Musical "La Nota Magica", das 2014 in Buenos Aires Weltpremiere hatte. Sein "Gitarre Solo"- Konzert in Germering verspricht einen echten interkulturellen Abend.

Das etwas andere Stadtradeln: 1. Critical Mass in Germering

Critical Mass (CM) ist eine kreative Form einer Straßenaktion, die es seit vielen Jahren in zahlreichen deutschen Städten und Gemeinden gibt. Ihre Rechtsgrundlage ist § 27 Abs. 1 der StVO. Der erlaubt es, dass 16 oder mehr Radfahrer/innen einen geschlossenen Verband bilden dürfen. Dieser bewegt sich im Straßenverkehr wie ein einziges Fahrzeug. Er nutzt eine Fahrspur in der ganzen Breite, d.h. es wird zu zweit nebeneinander geradelt. Benutzungspflichtige Radwege müssen als Verband nicht befahren werden.

Nach dem Selbstverständnis einer CM ist das Radeln als geschlossener Verband mehr als nur eine Spaßaktion. Es ist zugleich eine Werbemaßnahme fürs Radeln - gerade im städtischen Bereich, wo in der Regel nur kurze Strecken zurückgelegt werden, ist das Rad das ideale Fortbewegungsmittel.

Mit CM-Fahrten möchten die Beteiligten darauf aufmerksam machen, dass sie ebenso wie motorisierte Fahrer/innen Teil des Straßenverkehrs sind. Das Motto lautet: „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!" Es geht um ein friedliches Miteinander im Straßenverkehr auf gleicher Augenhöhe.

Wer solche Aktionen organisiert? Niemand! Die CM organisiert sich selbst. Das Zusammentreffen geschieht mehr oder weniger zufällig. Wann und Wo erfährt man durch Mund-zu-Mund-Propaganda oder auf digitalem Wege.

Das hat am Montagabend, dem 6.Juni, bei der 1. Critical Mass in Germering hervorragend funktioniert.

17 Radlerinnen und Radler sammelten sich zum Start vor der Stadthalle und fuhren dann als geschlossener Verband durch die Untere Bahnhofstr., Augsburger Str., Münchener Str., Landsberger Str. und über die „Spange" und Hartstr. zurück ins Zentrum.

Ob es in Germering weitere CM-Fahrten geben wird, bleibt abzuwarten, denn es gibt – siehe oben – keine Organisatoren.

Einblick in die Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen"

In der gut besuchten BlackBox der Stadthalle Germering berichtete die Kinderärztin Dr. Franziska Göttle beim 4. Filmabend  der Germeringer GRÜNEN am 29.4. von ihrer Arbeit für "Ärzte ohne Grenzen" und über das gute Gefühl, anderen Menschen helfen zu können. Sie hatte 2011/2012 in der pakistanischen Region Belutschistan neun Monate in einer Kinderklinik verbracht, dem einzigen Krankenhaus dieser Art im Umkreis von Hunderten von Kilometern.

Neben den medizinisch-technischen Schwierigkeiten war es belastend, dass die ausländischen Ärzte aufgrund der angespannten Sicherheitslage Wohnhaus und Krankenhaus kaum verlassen durften. Als überaus positiv hob sie die Zusammenarbeit mit den pakistanischen Ärzten und Pflegekräften hervor. Auch als zu einem späteren Zeitpunkt alle ausländischen Mitarbeiter der Hilfsorganisation das Gebiet aus Sicherheitsgründen verlassen mussten, konnten die lokalen Mitarbeiter die Funktion der Klinik aufrechterhalten.

Wie wichtig der Einsatz von "Ärzte ohne Grenzen" in den Krisenregionen dieser Welt ist, wurde auch in dem Film "Living in Emergency" von Mark Hopkins klar, der vor einigen Jahren in Liberia und in der Demokratischen Republik Kongo gedreht wurde und zu Beginn der Veranstaltung gezeigt wurde.

Die anschließende Diskussion beleuchtete einen weiteren Aspekt der Aufgaben von "Ärzte ohne Grenzen", nämlich Zeuge zu sein und notfalls auf Menschenrechtsverstöße hinzuweisen, selbst wenn dies die wichtige Neutralität der Hilfsorganisation gefährden kann. Denn Unabhängigkeit und unparteiisches Auftreten sind oft der einzige Weg, schnell Zugang zu den Regionen zu erhalten, in denen humanitäre Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Die Finanzierung von "Ärzte ohne Grenzen" über Spenden trägt zu dieser Unabhängigkeit ganz wesentlich bei. Dank der Spendenbereitschaft des Publikums konnten die Germeringer GRÜNEN Frau Dr. Göttle am Ende des Abends 250 Euro zur Unterstützung von "Ärzte ohne Grenzen" überreichen.

Nächste Baustelle: Stadtplatz

Germering ist im Umbau. Der Kleine Stachus ist nicht die letzte Großbaustelle. Auch die Gestaltung des tristen Areals vor der Bibliothek und Stadthalle muss endlich angepackt werden. Konkrete Planungen gibt es noch nicht. Wie soll dieser Bereich künftig aussehen? Das ist das Thema des Info-Stands der Germeringer GRÜNEN am Marktsonntag 3. Mai vor der Stadthalle.

Es wird den Besuchern ein ziemlich maßstabgetreues Modell (s. Foto) zur Verfügung gestellt und das "Baumaterial" geliefert. Damit kann nach Lust und Laune gebaut werden, mit viel Kreativität und ganz ohne Bauantrag. Man darf gespannt sein auf die Ideen der Standbesucher. Die Germeringer GRÜNEN freuen sich auf regen Besuch ihres Info-Standes auf der Nordseite des Therese-Giehse-Platz, gegenüber der Bühne, ab 13 Uhr.

"Living in Emergency" - Einsatz an den Grenzen des Idealismus

Neun Monate lang hat die Ärztin Dr. Franziska Göttle (Foto) für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen" in Pakistan in der Provinz Belutschistan gearbeitet. Der medizinische Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Mütter- und Kindergesundheit.

Welche Erfahrungen die junge Medizinerin bei ihrem Einsatz sammeln konnte und welche enormen Herausforderungen die humanitären Helfer vor Ort meistern müssen, dazu wird Frau Dr. Göttle beim 4. Filmabend der Germeringer GRÜNEN gerne Fragen aus dem Publikum beantworten.

Gezeigt wird die Dokumentation „Living in Emergency" von Mark Hopkins, der vier Ärztinnen und Ärzte auf ihren Katastropheneinsätzen für „Ärzte ohne Grenzen" in Liberia und in der Demokratischen Republik Kongo begleitet hat. Der Film ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit humanitärer Helfer an Kriegsschauplätzen. Ungeschönt zeigt er die Schwierigkeiten und Dilemmata auf, mit denen die Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen" bei ihren Einsätzen unter extremen Bedingungen konfrontiert sind, aber auch die Grenzen, die der Idealismus hier erfährt.

Die Veranstaltung findet statt am 29. April um 19.30 Uhr in der BlackBox der Germeringer Stadthalle.

Nach dem Film (Dauer 90 Minuten), der in Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt wird, ist Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Der Eintritt ist wie immer frei.

GRÜNE zu Besuch beim Türkisch-Islamischen-Kulturverein Germering

Kürzlich konnte unser Grüner Ortsverband die Gastfreundschaft des Türkisch-Islamischen-Kulturvereins in Germering erleben. Der Besuch sollte dem Kennenlernen und Erfahrungsaustausch dienen und entwickelte sich schnell zu einem freundschaftlichen Zusammensein bei Tee und selbst gebackenen Börek.

Das Gemeindezentrum in der Münchner Straße mit Gebets-, Freizeit- und Gemeinschaftsräumen wurde in den letzten zwei Jahren mit viel Engagement und ehrenamtlicher Arbeit stimmungsvoll und einladend eingerichtet. Sobald man vom Eingangsbereich in den Gebetsraum kommt, stellt sich das Gefühl ein, dass man willkommen ist. Nachdem wir das Abendgebet miterleben durften, führten uns Herr Sahin und Herr Erkilic durch die Räumlichkeiten.

Im Anschluss daran konnten wir die Situation der islamischen Gemeinde in Germering ausführlich diskutieren. Dabei entwickelten wir schnell ein Verständnis für ihren Wunsch nach staatlichem islamischem Religionsunterricht an bayrischen Schulen. Denn immer mehr Kinder, die teilweise in dritter Generation hier leben, haben Probleme einem Koranunterricht in türkischer Sprache zu folgen. Auch könnte man dadurch falschen Lehren über den Islam vorbeugen.

In die gleiche Richtung geht der Wunsch nach Ausbildung von Imamen in Deutschland, da bisher die Geistlichen aus der Türkei nach Deutschland entsandt werden, ohne die Chance während ihres meist nur zweijährigen Aufenthalts Deutsch zu lernen. Die Seelsorge in der Deutschen Gemeinde ist da oft schwierig. Einig waren wir uns nach diesem Abend dahingehend, dass der in der Presse derzeit herbei beschworene Konflikt zwischen der christlichen und der islamischen Kultur in Germering keinen Platz hat. Den besten Beweis dafür lieferte die Veranstaltung „Nachtkirche", die die evangelische Gemeinde zusammen mit dem Türkisch-Islamischen-Kulturverein kürzlich veranstaltet hat.

Einladung zum Filmabend "Wachstum - was nun?"

Die Germeringer GRÜNEN setzen ihre Filmabendreihe am Mittwoch, 25. Februar um 20 Uhr fort. In der BlackBox, dem ehemaligen Kino der Germeringer Stadthalle wird die Dokumentation "Wachstum - was nun?" von Marie-Monique Robin gezeigt . Nach dem Film, der rund 90 Minuten dauert, ist Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist wie immer frei.

Mehr Wachstum! - ist nach gängiger Lehre die Lösung zur Bewältigung von Wirtschafts- und Finanzkrisen. Mehr Wachstum! - ist nach gängiger Meinung die Voraussetzung für eine gesunde Ökonomie und mehr Wohlstand. Die Regisseurin Robin stellt das so oft geforderte Wachstum jedoch infrage und macht damit ein großes Fass auf. Sie lässt wachstumskritische Wissenschaftler wie Dennis Meadows ("Grenzen des Wachstums") zu Wort kommen. Und sie zeigt eine Fülle interessanter Beispiele von Initiativen und Kooperationen, die mit neuen Wirtschaftsmodellen experimentieren und die Bedeutung von Reichtum neu definieren. Gerade zu Zeiten, in denen sich Umwelt- und Finanzkrisen immer schneller abwechseln, ist eine solch unvoreingenommene Betrachtung unseres Wirtschaftens nötiger denn je.

Bio für 9 Milliarden Menschen - geht das?

Mit der Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" von Marie-Monique Robin haben die Germeringer GRÜNEN am letzten Mittwoch ihre Filmabendreihe fortgesetzt. Sie lockte wieder zahlreiche Besucher in die BlackBox der Stadthalle. Robin stellt in dem Film die Frage nach den Ursachen des weltweiten Hungers und veranschaulicht anhand zahlreicher  Beispiele aus verschiedenen Ländern, dass eine umweltgerechte, ressourcenschonende, sprich: ökologische Landwirtschaft ausreichend Nahrung für alle Menschen bereitstellen könnte. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass den Bauern – nicht der Industrie – wieder eine Schlüsselrolle in der Lebensmittelkette zukommt. Ein beeindruckender Film, der viel Stoff bot für die anschließende Diskussion. Die GRÜNEN setzen ihre Dokumentarfilmreihe am 25. Februar 2015 fort.

Germeringer GRÜNE zeigen den Film "Die Zukunft pflanzen"

Die Germeringer GRÜNEN setzen ihre Filmabend-Reihe in der BlackBox der Germeringer Stadthalle (ehemaliges Kino) am Mittwoch, 26. November um 20 Uhr fort. Gezeigt wird diesmal die Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" von Marie-Monique Rodin. Nach dem Film ist Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist wie immer frei.

Trotz allen Fortschritts ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Gegenwärtig leiden weltweit 805 Millionen Menschen unter Mangelernährung. Die Filmemacherin Marie-Monique Rodin ist überzeugt und zeigt anhand von Beispielen aus aller Welt, dass der Hungersnot durch eine Umstrukturierung der Lebensmittel­kette, ökologische Landwirtschaft und eine neue Rolle der Bauern entgegengewirkt werden kann. Sie lässt Agronomen, Ökonomen und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat, um eine Antwort zu finden auf die drängende Frage: Wie können wir die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren?

Wissenschaftler als Handlanger der Industrie?

Wie stark ist der Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm „Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes" von Bertram Verhaag nach, den die Germeringer GRÜNEN am Mittwochabend in der neuen, erst kürzlich eröffneten BlackBox der Stadthalle zeigten. Die Antworten, die der Film lieferte, sind beunruhigend.

Zu Wort kommt ein renommierter Gentechnik-Forscher, dessen Karriere ruiniert war, nachdem er auf Basis seiner Studienergebnisse im britischen Fernsehen geäußert hatte: „Ich würde gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht essen." Ein Professor der Universität Berkeley berichtet, dass sich der Konzern BP beim Kauf eines Teil des Campus vertraglich zusichern ließ, Einfluss auf Unterricht und Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zu erhalten. Ein Wissenschaftsjournalist zeigt auf, dass den wenigen unabhängigen Gentechnik-Forschern – nur 5 Prozent von ihnen stehen nicht im Dienst eines Unternehmens - ihre Arbeit durch die Industrie extrem erschwert wird. So gibt beispielsweise die Firma Monsanto ihren Gen-Mais nicht für Studienzwecke frei und hält auch die Stammlinie unter Verschluss.

Der Glaube an die Unabhängigkeit der Wissenschaft wird durch diese Dokumentation gewaltig erschüttert. Dies wurde in den Redebeiträgen nach der Filmvorführung deutlich. Die Diskussion endete mit dem kurzen, prägnanten Statement einer Zuschauerin: „Ein sehenswerter Film!"

Die Germeringer GRÜNEN setzen ihre Filmabend-Reihe in der BlackBox der Germeringer Stadthalle fort und zeigen am Mittwoch, 26. November um 20 Uhr die Dokumentation „Die Zukunft pflanzen" von Marie-Monique Rodin.

Einladung zum Filmabend: "Gekaufte Wahrheit"

Der Film „Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes" von Bertram Verhaag ist ein Polit-Thriller. Am Beispiel der Gentechnik geht er der Frage nach: Wie stark ist der Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft? Anhand mehrerer Beispiele wird gezeigt, wie Industriekonzerne wissenschaftliche Kritik unterdrücken, wenn sie befürchten, dass die Forschungsergebnisse ihr Geschäft bedrohen. Die Dokumentation wurde mit acht internationalen Preisen ausgezeichnet.

Die Germeringer GRÜNEN zeigen diesen sehenswerten Film am Mittwoch, 22. Oktober um 20 Uhr in der Stadthalle Germering und laden anschließend zur Diskussion ein. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet in dem erst kürzlich eröffneten neuen Saal Black Box statt. Die Black Box ist das ehemalige Stadthallen-Kino, das zu einem Multimediasaal umgestaltet wurde und neben bequemen Kinosesseln und einer großen Leinwand über modernste Projektions- und Tontechnik verfügt, kurzum: ideale Rahmenbedingungen für den Filmabend bietet.

Transatlantisches Abkommen TTIP - Risiken, Gefahren, Chancen

Die Kritik an dem Freihandels- und Investitionsschutzabkommen TTIP, über das die EU und die USA seit einem Jahr verhandeln, reißt nicht ab. Im Gegenteil. Immer mehr Organisationen schließen sich dem Bündnis TTIPunfairhandelbar an mit der Forderung, die TTIP-Verhandlungen zu beenden. Voraussichtlich im Laufe dieses Monats wird TTIPunfairhandelbar den Registrierungsantrag für eine entsprechende Europäische Bürgerinitiative (EBI) stellen und im September mit der EU-weiten Unterschriftensammlung beginnen.

Die Risiken und Gefahren des geplanten EU-USA-Abkommens, aber auch die von seinen Befürwortern genannten Chancen sind Thema der Veranstaltung „TTIP – Risiken, Gefahren, Chancen", zu der die Germeringer GRÜNEN am Montag, 21. Juli um 20 Uhr in die Germeringer Stadthalle im Franz-Defregger-Saal (1. Stock) einladen. Nach dem Einführungsreferat wird die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer die Position der grünen Bundestagsfraktion zum TTIP-Vertrag darlegen und erläutern. Anschließend ist ausreichend Zeit und Gelegenheit für Fragen und Diskussionsbeiträge.

Drei Seen statt fünf

Am heutigen Sonntag fand im Rahmen des Stadtradelns eine gemeinsame Tour von Teams aus Germering und Weßling statt. Der als 5-Seen Badetour recht anspruchsvoll ausgeschriebene Ausflug wurde jedoch auf Wunsch der Mitradler(innen) auf 3 Seen mit entsprechend größeren Badepausen abgeändert.

Die Tour begann um 11 Uhr in Germering, von wo es auf asphaltierten Radwegen gemächlich nach Weßling ging. Um 12 Uhr warteten bereits die dortigen Stadtradler(innen). Dann radelte die Gruppe durch den Wald nach Steinebach und an den Wörthsee. Nach einer kurzen Pause wurde beschlossen, den längeren Stopp erst am Pilsensee zu machen. Die Strecke verlief über den Höhenweg nach Hechendorf, immer die Alpen im Blick. Am Badestrand gab es dann auch ein schattiges Plätzchen für eine längere Pause. Dabei wurde beschlossen, den Ammersee auszulassen. Der Rückweg wurde dann getrennt angetreten, mit Pause am Weßlinger See bzw. nochmals am Wörthsee. Und für den 5. See, den Germeringer See, war es dann zu spät.

Am kommenden Sonntag findet die Tour wieder statt. Mal sehen, ob die Stadtradler sich dann wieder auf so eine gemütliche Tour einigen oder doch allen 5 Seen einen Besuch abstatten. Der Starnberger See wurde übrigens schon in der ursprünglichen Planung ausgelassen, da man ihn nur über einen Höhenrücken erreicht. Starnberg ist daher am Samstag drauf geplant, wenn die Teams aus dem Landkreis Starnberg (und aus Germering) eine Sternfahrt zum Papierbootrennen vorhaben. Details zu den nächsten Touren stehen auch unter www.vcd-sta.de/index.php/stadtradeln.html (DLR Team) bzw. www.gruene-germering.de/stadtradeln.

Velo Verde oder Grüne Welle? Sie haben die Wahl !

Am 29. Juni ist es wieder soweit. Dann startet in Germering das alljährliche STADTRADELN. STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion des Klima-Bündnis, an der sich Germering zum sechsten Mal in Folge beteiligt. Vom Zeitraum 29. Juni bis 17. Juli sollen möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden, sei es auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Alle Infos über die Aktion STADTRADELN finden Sie unter www.stadtradeln.de.

Die Germeringer GRÜNEN schicken in diesem Jahr gleich zwei Teams in den Wettbewerb. Unser Team "velo verde" wird geleitet von Umweltreferentin Angelika Kropp-Dürr, unser zweites Team "Grüne Welle" von Marc Trefz. Geradelt wird in der Regel nicht mit dem Team als Gruppe, sondern allein. Angelika Kropp-Dürr und Marc Trefz werden für ihre Teams aber auch gemeinsame Touren anbieten. Die angemeldeten Teammitglieder werden darüber rechtzeitig informiert.

Wir laden Sie herzlich ein, im Team velo verde oder Grüne Welle mitzumachen. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich, dass Sie in Germering wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen. Melden Sie sich am besten jetzt gleich bei Ihrem Wunschteam an. Angesprochen beim STADTRADELN sind keineswegs nur sportliche LangstreckenfahrerInnen, sondern auch die, die das Rad nur zum Bäcker um die Ecke oder als Zubringer zum S-Bahnhof nutzen. Jeder Radkilometer zählt. Natürlich auch die Kilometer von Fahrten außerhalb des Stadtgebietes. Die Anmeldung erfolgt online auf der Seite

stadtradeln.de/radlerbereich.html

Wer sich nicht im Netz registrieren möchte, kann sich direkt bei Angelika Kropp-Dürr (Email: a.kropp-duerr@gruene-germering.de) für das Team velo verde oder bei Marc Trefz (Email: m.trefz@gruene-germering.de) für das Team Grüne Welle anmelden. Die Anmeldung sollte möglichst vor dem Start der Aktion erfolgen, ist aber auch später noch möglich.

Info-Stände zur Europa-Wahl

Am 10.5.2014 starten die Germeringer GRÜNEN mit einem Infostand in die heiße Phase des Europa Wahlkampfs. Von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Samstagsmarkt vor der Stadthalle finden Sie Ansprechpartner zu Themen rund um die Europawahl.

Einer der Themenschwerpunkte wird der Kampf gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) sein. Die geheimen Verhandlungen werden die sozialen und ökonomischen Errungenschaften auf beiden Seiten des Atlantik schwächen. Daneben werden in Europa aber auch wichtige Entscheidungen von Gentechnik bis zu Klimaschutz getroffen.

Bei den Infoständen im Mai bieten die Grünen die Gelegenheit, sich direkt zur Europawahl zu informieren. Die weiteren Infostände sind am Samstag, den 17. Mai vor dem AEZ in der Streiflacherstraße und zum Abschluss am 24. Mai am Kreisverkehr vor der Germeringer Post.

Für Kinder gibt es natürlich wieder die beliebten Windräder und Erwachsene können ihr Wissen in einem Europa-Quiz testen.

Mit Blitzstart in die Doppelspitze

Auf der turnusmäßigen Mitgliederversammlung der Germeringer GRÜNEN am 28. April wurde ein neuer Ortsvorstand bestimmt. Die für grüne Parteiverbände übliche Doppelspitze besteht für die nächsten zwei Jahre aus Heide Reinecke-Najah und Ralph Rückerl. Gerade erst Mitglied der GRÜNEN geworden und schon hat Heide Reinecke-Najah ein Spitzenamt. Das nennt man Blitzkarriere. Einstimmig wählte sie der Germeringer Ortsverband zu seiner neuen Sprecherin.

Einig waren sich die Mitglieder auch bei der Wahl des Sprechers, Ralph Rückerl, der seit 2009 Sprecher des Ortsverbands ist und jetzt in seinem Amt bestätigt wurde. Um die Ortskasse kümmert sich weiterhin Gisela Trinkwitz. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Dr. Hadi Roidl und Dr. Friedrich Lange. Neu im Ortsvorstand sind Frauke Stechow als Beisitzerin und Dr. Gerhard Blahusch als Beisitzer.

Damit steht dem Ortsverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN eine gesunde Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern vor. Besonders freuten sich die Teilnehmer der Mitgliederversammlung, dass nun eine Frau und ein Mann gemeinsam an der Spitze des Ortsverbandes stehen und damit die Doppelspitze wieder komplett ist.

Sehr herzlich bedankte sich der Ortsverband auch bei Ingeborg Keil und Michaela Radykewicz, die viele Jahre lang die GRÜNEN im Germeringer Stadtrat vertreten haben und sich unter anderem als Schulreferentin bzw. Werksreferentin intensiv und unermüdlich für das Wohl unserer Stadt eingesetzt haben.

Neuwahl des Vorstands und Diskussion über TTIP

Das geplante transatlantische Handelsabkommen, abgekürzt TTIP gehört zu den zentralen Themen im Europa-Wahlkampf der GRÜNEN. Mit TTIP soll die weltweit größte Freihandelszone geschaffen werden. Die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung werden hinter verschlossenen Türen geführt. Über die bisherigen Ergebnisse wurden nur vage Informationen veröffentlicht. Die Beschreibung des Verhandlungsmandats wurde als geheim eingestuft. Erst vor wenigen Wochen wurden die Dokumente geleakt und von dem grünen Europa-Abgeordneten Sven Giegold veröffentlicht (www.ttip-leak.eu). Seither wächst die öffentliche Kritik an TTIP unaufhaltsam.

In Deutschland hat sich inzwischen das Bündnis ttip-unfairhandelbar aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen gegründet. Es fordert einen sofortigen Stopp der TTIP-Verhandlungen. Derzeit klärt es die Möglichkeit für eine Europäische Bürgerinitiative (EBI), die die EU-Kommission auffordert, das Verhandlungsmandat zu beenden.

Die GRÜNEN unterstützen diese Position. Denn TTIP ist kein klassisches Freihandelsabkommen, bei dem es um die Abschaffung von Zöllen und Handelsschranken geht. Ziel ist vielmehr der Abbau von sogenannten nicht-tarifären Handelshindernissen. Die Folgen einer Harmonisierung der jeweiligen Standards in nicht-handelspolitischen Bereichen können jedoch fatal sein. Höchst brisant ist auch die angestrebte Investitionsschutzklausel. Sie soll es Konzernen ermöglichen, vor einem „Schiedsgericht" zu klagen, wenn sie ihre Gewinnerwartungen durch politische Entscheidungen des Gastlandes verletzt sehen.

Die Germeringer GRÜNEN werden in ihrer Ortsversammlung am 28. April über TTIP diskutieren und über Aktivitäten beraten, um die Bürgerinnen und Bürger über die möglichen Auswirkungen von TTIP zu informieren und um sie zur Teilnahme an Protestaktionen zu motivieren. Das Impulsreferat von Gisela Trinkwitz, Mitglied des Ortsvorstands befasst sich mit den Versprechungen, mit denen TTIP beworben wird, sowie mit den möglichen fatalen Folgen von TTIP bezüglich Verbraucherschutz, Kennzeichnungspflicht, Lebensmittelsicherheit, Klima und Energiegütern. Einige Beispiele für Investor-Staats-Klagen, die durch Investitionsschutzabkommen ermöglicht wurden, runden den Kurzvortrag ab.

Die Ortsversammlung der GRÜNEN am 28. April beginnt um 20 Uhr im Nebenraumdes Lokals "Sportwirt", Alfons-Baumann-Str. 7. Der Tagesordnungspunkt „TTIP? Reset!" beginnt gegen 21 Uhr. Zuvor werden gemäß Satzung der Tätigkeits- und Kassenbericht vorgetragen und die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands durchgeführt. Die Versammlung ist öffentlich.

Jünger geht nicht

Man muss nicht recherchieren und kann trotzdem sicher sein: Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen gibt es bayernweit keinen jüngeren Kandidaten als Lukas Blahusch. Denn wer jünger ist als er, darf nicht kandidieren.

Lukas Blahusch, der sich in Germering auf der Liste der GRÜNEN um ein Stadtratsmandat bewirbt, feiert genau am Wahltag, also am 16. März seinen 18. Geburtstag. Damit landet er einen Dreifach-Treffer: volljährig, wahlberechtigt und wählbar.

Hat er Chancen, der jüngste Stadtrat in Bayern zu werden? Lukas ist zuversichtlich: "In Germering haben die GRÜNEN im Stadtrat zur Zeit sechs Sitze. Ich hab Listenplatz 10. Wenn mich die Wähler ein paar Plätze nach vorn häufeln, könnte es klappen."

Im Falle seiner Wahl will sich Lukas Blahusch insbesondere dafür einsetzen, dass Germering für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver wird. Es sollten beispielsweise zentral gelegene Jugendhäuser geschaffen werden, in denen junge Leute sich treffen, Partys feiern, Konzerte organisieren oder Musik hören können. Mit seinen Worten: "Mehr Action in der Stadt für Jugendliche."

Wie geht's weiter mit Germerings Stadtentwicklung?

Bei allen positiven Effekten des wirtschaftlichen Erfolgs unserer Region muss man auch die Frage stellen: "Auf wessen Kosten geht unser Wirtschaftswachstum?". Dies tat die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer auf einer Informationsveranstaltung der Germeringer GRÜNEN am letzten Mittwoch. Sie wies darauf hin, dass der Boom in und um München für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgt. Er erzeugt gleichzeitig aber auch einen überteuerten Wohnungsmarkt, den sich viele Arbeitnehmer nicht mehr leisten können. Auch solle man nicht vergessen, dass unser Wohlstand unter anderem auf den menschenverachtenden Produktionsbedingungen in vielen unterentwickelten Ländern beruht. Beate Walter-Rosenheimer schloss ihr Eingangsreferat mit dem Blick auf Germering, wo Wirtschaftswachstum nicht zur Betonierung und Verödung des Zentrums führen soll.

Dieser Hinweis wurde von dem Stadtratskandidaten Dr. Hadi Roidl in seinem anschließenden Vortrag weiterverfolgt. Anhand vieler Entwürfe von Investoren und Bürgern zur Weiterentwicklung der Germeringer Innenstadt konnte er mutige Stadtvisionen vorstellen. Die folgende Diskussion mit gut 30 Gästen zeigte deutlich die Spannungsfelder der Innenstadtentwicklung, insbesondere zwischen Autoverkehr auf der einen Seite und Fahrrad, ÖPNV, Fußgängern auf der anderen Seite.

Auch die Balance zwischen Kommerz und Kultur wurde umfassend thematisiert. Während der "Kleine Stachus" sich zum Geschäftszentrum entwickelt, soll der Platz vor der Stadtbibliothek den innerstädtischen Gegenpol mit kultureller und sozialer Nutzung bilden. Der Vorschlag der Germeringer Grünen für diesen zentralen Platz sieht deshalb eine niedrige, pavillonartige Bebauung vor. Cafés unter Arkaden, Wochenmarkt und Springbrunnen mit Spielfläche verbinden Platz und Gebäude und unterstützen die Funktion als Treffpunkt für ALLE. Wegen der überschaubaren Größe wäre ein solches Gebäude auch ohne Investor realisierbar, denn die Stadt darf die Kontrolle über dieses "Filetstück" nicht verlieren.

Verkehrspolitik für Germering

„Verkehrspolitik für Germering" war das Thema der Veranstaltung der Germeringer GRÜNEN am 12.2.14 im Nachtasyl der Stadthalle. Markus Rainer, Landratskandidat der GRÜNEN, machte die Ziele grüner Verkehrspolitik deutlich, indem er auf alle Verkehrsarten einging. Launig merkte er zu Beginn seines Vortrags an: „Nur die Schifffahrt werde ich auslassen, da es in Germering keine befahrbaren Gewässer gibt."

Für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und NutzerInnen des öffentlichen Personennahverkehrs gilt gleichermaßen: Je besser die Bedingungen, desto mehr Menschen nutzen diese Verkehrsmittel. Es muss Spaß machen, sich zu Fuß, mit Fahrrad oder Bus fortzubewegen.

Schwerpunkt des Vortrags war natürlich der ÖPNV. Rainers Forderung: Die Buslinien müssen auch abends, bis Mitternacht und am Wochenende regelmäßig betrieben werden, möglichst im 10-Minuten-Takt.

Kurze Taktung und Nachtlinien, die mindestens stündlich verkehren, sind Rainers Forderung auch für die S-Bahnen. Pragmatische Lösungsansätze sind laut Rainer: die Anschaffung von mehr Zügen, um mehr Langzüge einsetzten zu können und den 10-Minuten-Takt zu gewährleisten.

Der Engpass in Pasing könnte durch den Einbau neuer Weichen aufgelöst werden. Die finanziellen Mittel können, bei entsprechendem politischen Willen, leicht aufgebracht werden und würden durch die bessere Auslastung auch wieder erwirtschaftet werden.

Landrat verharmlost die Auswirkungen des Brandanschlags

Leserbrief von Ralph Rückerl, Sprecher des Ortsverbands Germering von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Artikel  "Landrat weist Vorwürfe zurück" in der Süddeutschen Zeitung vom 13.1.2014, Regionalteil Fürstenfeldbruck, Seite R7:

Wenn Herr Karmasin darauf hinweist, dass bei dem Brandanschlag auf die Germeringer Asylbewerberunterkunft niemand zu Schaden gekommen sei, ist das weder korrekt, noch angemessen, sondern lediglich verharmlosend. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass die schlafenden Heimbewohner geweckt und so gerettet wurden. Die psychische Belastung der Bewohner durch den Brandanschlag darf aber nicht ignoriert werden. Wer schläft denn noch ruhig, wenn erst kürzlich sein Haus angezündet worden ist?

Ein direkter ursächlicher Zusammenhang der Politik der CSU mit der Brandstiftung kann selbstverständlich nicht hergestellt werden. Die CSU muss sich aber durchaus die Vermutung gefallen lassen, die Debatte um Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien lediglich zur eigenen Imagepflege zu führen. Wir stehen nicht vor der ersten Ost-Erweiterung und die bisher gemachten Erfahrungen zeigen, dass Deutschlands Arbeitsmarkt und Deutschlands Sozialsysteme nach wie vor leistungsfähig und erfolgreich sind. Die CSU diskutiert also ein Problem herbei, das es so in der Arbeitsmarktstatistik gar nicht gibt. Die kollektive Vorverurteilung des bulgarischen und rumänischen Volkes kann niemals zur Völkerverständigung beitragen. Sie sorgt lediglich für ein Klima in unserer Gesellschaft, in welcher die Nachricht über ein brennendes Asylbewerberheim auch weiterhin sofort an fremdenfeindliche Hintergründe denken lässt.

Herr Karmasin betont die "außergewöhnliche Willkommenskultur" für Flüchtlinge im Landkreis. Es ist zu hoffen, dass der Landkreis die Lebensbedingungen der Asylbewerber tatsächlich verbessert und mit der oft kritisierten Abschreckungspolitik der CSU-geführten Landesregierung mit heruntergekommenen Zwangsunterkünften und Residenzpflicht bricht. Es darf nicht unterschlagen werden, dass die "Willkommenskultur" durch die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit der Helfergruppen vor Ort geschaffen wird.

Einladung zur Matinee "Heimat - eine politische Aufgabe"

Was Heimat konkret bedeutet, darüber möchte der kulturpolitische Sprecher der GRÜNEN im Bayerischen Landtag, Dr.Sepp Dürr, auf einer Matinee diskutieren, die die Landtagsfraktion am Sonntag, 12. Januar 2014, ab 11 Uhr, im Nachtasyl der Germeringer Stadthalle veranstaltet. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Blaskapelle Alling. Der Eintritt ist frei.

Heimat hat Konjunktur: die „Macht der Tracht", die Liebe zur „besten Gegend", die Wiederkehr des Dialekts. In unseren Zeiten der Globalisierung gibt es offensichtlich eine starke Sehnsucht nach Sicherheit und Dazugehören. Aber was konkret bedeutet Heimat? Für manche Rückwärtsgewandte ist die Herkunft entscheidend. Wer immer schon dabei war, darf dabei sein. Die anderen bleiben außen vor, werden ausgegrenzt.Doch diese Sichtweise funktioniert heute nicht mehr. Auch Bayern ist vielfältiger und bunter geworden. Die sogenannten Minderheiten sind sichtlich in der Mehrheit. Sie beanspruchen ein Recht auf Zugehörigkeit und Mitsprache.

Das auf Abstammung pochende Verständnis von Heimat gilt es deshalb durch ein progressives und politisches Konzept zu ersetzen. Wir brauchen einen Heimatbegriff, der offen und veränderbar ist, der nicht herkunfts-, sondern zukunftsorientiert ist, der alle einschließt, nicht nur die angeblich Einheimischen.

Ab in den Müll

   Mehr »

Laufzeitverlängerung der AKW

   Mehr »

Klimawandel bremsen

   Mehr »

Nichtraucherschutz wirkt

   Mehr »